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In unserem Lexikon finden Sie Informationen zu Fachbegriffen, Textilien, Techniken und vielem mehr.
A Angora
Wollhaare vom Angorakaninchen, das 3- 4 -mal im Jahr geschoren wird. Pro Kaninchen werden ca. 500 - 1000 g Angorawolle gewonnen. Das Angorahaar ist eines der leichtesten und feinsten Tierhaare und die einzige natürliche Hohlfaser. Die Hohlkammern im Faserinneren sorgen für beste Wärmeisolation. Das Haar nimmt mehr Feuchtigkeit auf als jede andere Faser - ohne sich feucht anzufühlen. In Verbindung mit der besonderen Feinheit des Haares wird Angora als sehr angenehm flauschig empfunden.
aerostar
aerostar ist ein sogenanntes Abstandsgewirke, bei dem Millionen feinster, hochstehender Monofi l- Fäden zwei Gewebelagen auseinanderhalten und so ein Luftpolster erzeugen. Dieses Luftpolster sorgt für eine hervorragende passive Klimaregulierung. Gleichzeitig ist aerostar besonders dehnfähig und elastisch und verhält sich absolut geräuschlos.
B Bonell-Federkern
Qualitätsfederkern mit hoher Federanzahl aus hochelastischem, doppelt vergütetem Stahldraht. Dieser ist besonders formbeständig und zeichnet sich durch eine sehr hohe Atmungsaktivität aus. Bonell-Federkernmatratzen eignen sich nur bedingt für verstellbare Lattenrahmen.
Baumwolle
Baumwolle wird weltweit angebaut und im gesamten Textilbereich verwendet. Naturbelassen verarbeitete Baumwolle ist feuchtigkeitsregulierend, atmungsaktiv und unübertroffen hautfreundlich. Baumwollwatte kann bis zu 45 % ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und sorgt dadurch für ein angenehm trockenes Schlafklima. Wegen ihrer temperaturausgleichenden Wirkung eignet sich Baumwolle besonders als Auflage für die Sommerseite einer Matratze, aber auch als Füllung für Zudecken und Unterbetten.
Bettgestell
Das Bettgestell sollte über eine Liegefläche von 80 cm, besser 90 cm Breite verfügen. Die passende Länge errechnet sich aus der Körpergröße plus 10 cm, wobei Menschen unter 190 cm auch mit dem Standardmaß von 200 cm gut bedient sind.
Bezüge
Bezüge: Die hygienischen Eigenschaften und das Mikroklima einer Matratze werden maßgeblich durch den Matratzenbezug und seine Füllung bestimmt. Darüber hinaus wird der Liegekomfort wesentlich durch das sogenannte Feinpolster geprägt. Dieses befi ndet sich unter der äußeren Hülle der Matratze und bewirkt zusätzlich einen klimatisierenden Effekt. Durch das Verstärken von mehreren Schichten Polstermaterial wird bei den MALIE-Matratzen eine dehnungselastische Liegefl äche erreicht, die einen langjährigen Gebrauch garantiert.
C
D
E Embrace-Schaum
Embrace-Schaum ähnliche druckentlastende Eigenschaften wie Viscoschaum, reagiert aber nur auf Gewicht (Druck), nicht auf Wärme. Embrace -Schaum ist besonders atmungsaktiv.
Elastizität und Körperstützung
Elastizität und Körperstützung, etwa 15 - bis 65 -mal pro Nacht wird die Schlaflage verändert. Dieses Hin und Her im Schlaf ist wichtig für die Gesundheit, denn dadurch versorgt sich der Körper mit dem nötigen Sauerstoff - Wirbelsäule und Bandscheiben entspannen und erholen sich. Um Weckreize zu verhindern, muss eine gewisse Elastizität von Matratze und Lattenrost gegeben sein. Das Drehen des Körpers soll refl exartig erfolgen und nicht auf Grund von Druckschmerz.. Extrem weiche Matratzen, die tiefe Mulden bilden, behindern die Bewegung. Zu harte Matratzen verhindern, dass die Wirbelsäule in die entspannende, gerade Position gelangt. Zusätzlich stören muskuläre Verspannungen die Tiefschlafphasen.
F Festigkeit
Die Festigkeit einer Matratze - oft auch als Härte bezeichnet - wird durch die Verwendung verschiedener Feder-, Kaltschaum- oder Latexkerne erzeugt. Diese Vielfalt der Kerne ist aufgrund der verschiedenen Körpergewichte und der individuellen Komfortansprüche entwickelt worden. Je nach Körpergewicht, Körpergröße und bevorzugter Liegecharakteristik sollte man die dazu passende „Matratzenhärte“ auswählen. Die meisten MALIE-Matratzen gibt es in verschiedenen Härtegraden, die mit H1 bis H4 bezeichnet sind. Dabei kann man sich an folgenden Werten orientieren, die allerdings ein ausgiebiges Probeliegen nicht ersetzen. Ebenso gelten diese Anhaltspunkte für besonders große oder kleine Menschen mit dem jeweiligen Körpergewicht nur bedingt. H1: bis 70 kg , H2: bis 80 kg , H3: bis 110 kg , H4: ab 110 kg.
Frottee
Wird im Gegensatz zu Frottiergewebe auf normalen Webstühelne hergestellt. Die Bezeichnung Frottee ist bestimmten Geweben aus Effektzwirnen vorbehalten. Der Schuss besteht aus sehr plastischen, dicken Frottézwirnen mit starker Schlingenbildung. Beim Verweben entsteht somit ein körniges, schlingreiches Warenbild mit stumpfer, unebener Oberfläche.
G
Gebrauchsdauer
Die Gebrauchsdauer einer guten Matratze ist auf ca. 7-10 Jahre ausgelegt. Gegen eine längere Nutzung sprechen im wesentlichen hygienische Gründe, aber auch der Schlafkomfort, der mit zunehmender Gebrauchsdauer abnimmt, da auch die besten Polstermaterialien mit der Zeit ermüden. In dieser Zeit hat die Matratze bis zu dreitausend (3'000) Liter Schweiss, angereichert mit Salzen und Schlacken, aufgenommen und teilweise wieder abgegeben! Nicht nur aus hygienischen sowie bakteriologischen Gründen ist es nicht vertretbar, wenn Eltern ihre alten Matratzen den Kindern überlassen. Alte Matratzen sind nicht selten der Grund, das die noch nicht gefestigte und daher verformbare Knochenstruktur des Kindes kaum mehr korrigierbare Schäden nimmt. Fazit: Eine Matratze ist keine Anschaffung fürs Leben, Ihrem Rücken und der Gesundheit (Hygiene) zuliebe!
H
Hohlfaser
Hohlfaser ist der Oberbegriff für rohrartige PES - Fasern. Durch die rohrartige Form dieser Fasern wird bei geringerem Gewicht ein höherer Lufteinschluss und damit eine bessere Isolation als bei Vollfasern erreicht. Hohlfasern kommen vielfach in Form von Wattierungen als Isolierung zum Einsatz und werden häufi g für waschbare Füllungen verarbeitet. Hohlfasern sind frei von Flusen und Staub.
Hylex
Neu entwickelter Kaltschaum auf Polyether- Basis mit hoher Tragfähigkeit, hervorragender Rückstellkraft und einer ausgeprägten Punktelastizität. Die offenzellige Struktur des Schaums sorgt für hohe Luftdurchlässigkeit und einen sehr guten Feuchtigkeitsaustausch. Langlebiger Schaum mit hervorragenden Dauergebrauchseigenschaften.
Hausstaubmilben (Pyroglyphidae)
Die Hausstaubmilben sind winzig klein und lieben es feucht, warm und dunkel. Sie leben fast ausschließlich von Hautschuppen und vermehren sich sehr schnell. Der grenzenlosen Vermehrung wirkte früher die Raubmilbe, ein natürlicher Feind der Hausstaubmilbe, entgegen, jedoch scheint die Raubmilbe heute ausgestorben. So können heute in einer Doppelbettmatratze bis zu einer Millionen und mehr Hausstaubmilben vorkommen und diese produzieren eine entsprechende Menge an allergieauslösendem Milbenkot.
Hautschuppen
Ein Mensch verliert bis zu 1,5 Gramm Hautschuppen pro Nacht, im Jahr also bis zu 0,5 Kilogramm. Diese bleiben zum Teil in der Matratze, werden von Bakterien befallen und verursachen den typischen, unangenehmen, muffigen Schlafzimmergeruch.
Hygiene
Die Hygiene ist die Lehre von der Verhütung von Infektionskrankheiten und der diesbezüglichen Erhaltung und Festigung der Gesundheit; im engeren Sinn bezeichnet Hygiene die Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere Reinigung, Desinfektion und Sterilisation. In der Alltagssprache wird Hygiene auch an Stelle von Sauberkeit verwendet.
I Intera
Das INTERA -Verfahren ist eine Technologie mit der dauerhaft die Eigenschaften von synthetischen Fasern, Geweben und Mischgeweben optimiert werden. Resultat: die einzigartige und konkurrenzlose Verbindung von hoher Feuchtigkeitsaufnahme und kürzester Trocknungszeit und damit verbunden ein anti-mikrobieller Effekt. Voraussetzung für ein angenehmes und die Gesundheit förderndes Schlafklima!
IsoFill
IsoFill ist eine Eigenmarke der Firma f.a.n. Frankenstolz. Bei dieser Füllung handelt es sich im um eine silikonisierte, kochfeste und zweidimensional gekräuselte Vollfaser. Sie ist besonders stabil und "bauschfähig". Die hohe Volumenbildung bleibt selbst nach strapazierbaren Wäschen erhalten.
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K Kamelehaar
Kamela, die genügsamen Tiere, die tagelanger Gewaltmärsche ohne Wasser und Nahrung bestehen, sind mit einer natürlichen Klimaanlage ausgestattet: ihr Fell kühlt oder werden, je nach Bedarf, sorgt für eine gleich bleibende Körper gerechte Temperatur. Durch seine Temperatur ausgleichende Wirkung ist es das idealerweise in der für ganz Werbezwecken viele Menschen schwören auf die schlaffördernde Wirkung von Kamelehaar.
Kaschmir
Kaschmir ist, mit Yakhaar, das feinste und wärmste aller Tierhaare. Und das kostbarste: Einmal im Jahr, zur Zeit des Fellwechsels, wird das zarte Unterhaar ausgekämmt. Eine ausgewachsene Ziege liefert dabei 100-150 g Kaschmir. Um seine einmaligen natürlichen Eigenschaften nicht zu zerstören, wird das Haar — bis auf eine sanfte Wäsche — völlig naturbelassen verarbeitet. Im Krempel (Abb. S. 7) entsteht aus der Rohware ein hauchzartes Vlies. Viele Lagen davon werden zusammengetragen und zu einer Decke versteppt. Eine Kaschmirzudecke ist unvergleichlich leicht und wärmend. Sie nimmt Feuchtigkeit bereitwillig auf und schafft ein luxuriöses, königliches SchLafklima.
Kokos
Kokos als Matratzenrohstoff wird in vielen Arbeitsgängen aus dem natürlichen Polster der Kokosnuß gewonnen. Die Fasern werden vom Fruchtkern getrennt und monatelang in Salzwasser eingeweicht. Die verderbljchen Teile verrotten, zurück bleiben nur die reinen Fasern. Sie werden gründlich gewaschen und an der Sonne getrocknet. Kokosfasern gleichen — ähnlich wie Roß haar — winzigen Röhren mit hohem Luftanteil. Deshalb sind sie so leicht, wärmespeichernd und elastisch. Für noch mehr Elastizität erhalten die Fasern eine „Dauerweije“ (ohne Chemie). Zusätzlich wird die Kokosmatratze mit Naturlatex besprüht und vulkanisiert. So entsteht ein dauerhaft elastisches Polster, das in seinen Eigenschaften dem kostbaren Roß-haar ähnelt.
L Lattenrost
Der Lattenrost - oder das Unterfederungssystem - muss flach, dauerelastisch, anpassungsfähig und idealerweise verstellbar sein. Zu beachten ist, dass mit der Wertigkeit der Matratze auch die Ansprüche an den Lattenrost steigen. Der Abstand der einzelnen Leisten und die Verstellbarkeit des Rostes sollten mit dem jeweiligen Matratzentypus harmonieren.
Latex
Latex ist der milchähnliche Saft des Gummibaumes, der mit anderen hochwertigen Rohstoffen nach aufwändigen Fertigungsmethoden zu Matratzenkernen formgegossen wird. Die beidseitige Perforation sorgt für atmungsaktive Belüftung. Eine perfekte Punktebelastung garantiert ideales Schlafen. Latex ist sehr gut geeignet für verstellbare Lattenroste.
Liegezonen
Die ruhebedürftigen Körperbereiche sinken unterschiedlich in die Schlafunterlage ein. Durch die Aufteilung einer Matratze in verschiedene Härtezonen wird dem Rechnung getragen und eine präzise Anpassung an diese Körperbereiche und damit eine optimale Unterstützung erreicht. In der Regel sind Matratzen in 5, 7 oder 9 Liegezonen aufgeteilt.
Luftzirkulation
Die Luftzirkulation gehört zu den wesentlichen funktionellen Eigenschaften einer Matratze. Die Luftzirkulation bei Bewegung einer Matratze ist vergleichbar mit einem Schwamm, welcher Wasser aufnehmen und beim Zusammendrücken wieder abgeben kann. Bei Bewegung der Matratze kann also vorhandener Staub mit der Luft austreten und in den Raum gelangen.
LaPur
Komfort-Kaltschaum-Matratze, nach Latex-Verfahren formgeschäumt. Perfekte Körperunterstützung durch genormte Stützprofile nach Dr. Roy Kühne. Verwendung schadstoffgeprüfter Materialien Ihrer Gesundheit zu liebe! Ausgezeichnet mit dem "Blauen Engel". Höchste Punktelastizität aufgrund des einzigartigen Kernmaterials, das die Vorteile von Latex und Kaltschaum vereint .Hohe Atmungsaktivität und angenehmes Schlafklima durch eine offene Zellstruktur, die die Zirkulation der Luft im Kern .
M Matratze
Die Matratze sollte anschmiegsam, punktelastisch, klimaregulierend, wärme speichernd und atmungsaktiv sein. Sie muss der natürlichen Form der Wirbelsäule folgen, nicht umgekehrt!Die natürliche Form der Wirbelsäule bleibt bei der richtigen Matratze in Idealform, also gerade. Nur so können sich die Bandscheiben regenerieren, d. h. eine gute Schlafunterlage darf weder Brett noch Hängematte sein. Bei zu harten Matratzen kann der Liegekomfort auch mit einem geeigneten Topper (= separate Matratzenaufl age) optimiert werden. Gleiches gilt auch für besonders druckempfi ndliche Personen.
Medicott
Medicott ist eine Ausrüstung von Gestricken und Geweben aus naturbelassener Baumwolle oder Baumwoll-Mischungen welche gegen das Einnisten von Schimmelpilzen wirkt (auch wenn die Stoffe längerer Feuchtigkeit ausgestzt sind). Schimmelpilze, zum Beispiel in Form von Stockflecken, können Allergien auslösen und sogar zu schweren Krankheiten führen. Medicott ist keine chemische Ausrüstung sonder eine biologische. Es handelt sich dabei um ein Extraktionsverfahren, das die Baumwolle von ihren Faserbegleitstoffen reinigt und dadurch Schimmelpilzen aber auch Hausstaubmilben den Nährboden entzieht.
Micro
ist eine spezielle Faser, in die ein antimicrobakterielles Additiv eingelagert ist. Dadurch bietet Micro umfassenden Schutz gegen eine breite Palette von Pilzen und Bakterien und verhindert die Reproduktion von Hausstaubmilben. Gleichzeitig verhindert es das Entstehen unangenehmer Gerüche. Micro nimmt sehr gut Feuchtigkeit auf, ist schnell trocknend und zeichnet sich durch einen angenehmen, hautsympathischen Griff aus.
N Naturfasern
Als Naturfasern werden alle Textilfasern und Faserwerkstoffe bezeichnet, die ohne chemische Veränderung aus pflanzlichem und tierischem Material gewonnen werden. Sie sind damit abzugrenzen von Chemiefasern, die synthetisch hergestellt werden. Auch die Regeneratfasern, die auf Zellulose als Material aus nachwachsenden Rohstoffen basieren, werden nicht als Naturfasern eingestuft
Notabsenkung bei Motorrahmen
Die Notabsenkung dient der Rückstellung des Kopf- und Fußteils. Der Rahmen wird dabei in eine waagerechte Position gebracht, um die Benutzung der Matratze auch bei einem Stromsausfall zu gewährleisten.
Netzfreischaltung bei Motorrahmen
Durch die Netzfreischaltung wird der Motorrahmen vom Strom getrennt und so eine Bildung von elektromagnetischen Feldern (Elektrosmog) verhindert.
O „Öko -Tex“
Das Zeichen Öko-Tex steht für „Öko -Tex Standard 100“ und garantiert, dass keinerlei gesundheitsgefährdende Schadstoffe in den Materialien vorhanden sind.
P
Punktelastizität
Eine hohe Punktelastizität ist die Grundvoraussetzung für eine eine gute Körperunterstützung und hohen Liegekomfort. Die Matratze gibt nur dort nach wo sie unmittelbar belastet wird.
Q
R
Raumgewicht
Das Raumgewicht, meist kurz mit "RG" bezeichnet, gibt an wie viel Kilogramm ein Kubikmeter Material wiegt. Beispiel: RG 35 zeigt an, dass ein Kubikmeter dieses Stoffes 35 Kilogramm wiegt. Das Raumgewicht kann also als Maßstab für den Rohstoffeinsatz bezeichnet werden und wirkt sich deshalb auch auf den Preis einer Matratze aus
Rooshaar
Rosshaar ist wie Baumwolle als kühlende Sommerseiten-Polsterung bestens geeignet. Es kann die Feuchtigkeit gut aufnehmen und leitet sie vom Körper weg
S Schafschurwolle
nimmt sehr gut Feuchtigkeit auf und empfi ehlt sich für Leute, die im Schlaf ein höheres Wärmebedürfnis haben. Schafschurwolle ist hochelastisch. Besonders hochwertige Schafschurwolle (500 g/m2) ist mit dem nebenstehenden Gütesiegel versehen.
Seide
ist eine aus den Kokons von Seide spinnenden Raupen (Seidenspinner) gewonnene Naturfaser. Beim Abhaspeln der Kokons erhält man Rohseidenfäden. Zwei bis drei Fäden werden zusammengedreht. Je nachdem wie stark sie zusammengedreht werden, erhält man unterschiedliche Seidenarten. Seide glänzt und ist saugfähig. Auf Grund der guten Feuchtigkeitsaufnahme wirkt Seide auf der Haut sehr angenehm.
Sisal
Sisal ist eine Naturfaser aus reiner Zellulose mit hoher Stabilität. Starke Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe zeichnet sie aus. Sisal ist sehr körper- und umweltfreundlich, biologisch abbaubar und voll recycelfähig.
T Tencel
Tencel ist eine 100%ige Zellulose-Faser. Diese stammt aus speziell hierfür angepfl anzten Bäumen und ist daher ein nachwachsender Rohstoff. Tencel als Faser absorbiert Feuchtigkeit und ist biologisch vollständig abbaubar. Die Faser zeichnet sich durch ihre hohe Festigkeit sowohl im trockenen als auch im feuchten Zustand aus.
Tonnen-Taschenfederkern
Jede einzelne Feder ist in einen Vlies-Mantel eingenäht und mit den anderen Federn lose verbunden. Über 400 Federtaschen werden zu einem Gesamtkern verarbeitet. Durch die Vliesumhüllung ist jede Feder vorgespannt. Legt man sich darauf, geben nur die Federn nach, die belastet werden. Diese Eigenschaft nennt man punktelastisch. Tonnentaschenfederkerne sind geräuschlos, voll flexibel sowie anschmiegsam und formbeständig.
U
V Visco-Schaum
Visco-schaum reagiert auf Körperwärme und Gewicht mit gesteigerter Druckverteilung, dadurch dass er sich quasi wie eine Gussform dem aufl iegenden Körperteil anpasst. Resultat: Eine deutlich bessere Durchblutung der exponierten Körperpartien wie Schulter, Rücken, Hüfte und Arme.
W Wildseide
Die Wildseide entsteht, wenn sich der Schmetterling entpuppt und den Kokon verläßt, zerreißt er die zarte Hülle. Der Seidenfaden kann nicht mehr abgespult und gewebt werden. Aber aus den Kokons können wir ein Vlies ziehen, das die gleichen Khimaeigenschaften wie die begehrten Seidenstoffe hat. Kein Material kann soviel Feuchtigkeit aufnehmen wie Wildseide (bis zu 40% ihres Eigengewichts). Deshalb ist Wildseide ideal geeignet für ein kühlendes, anschmiegsames Sommerbett oder für Menschen, die sehr viel Eigenwärme produzieren. In der anthroposophischen Lehre wird Seide wegen ihrer beruhigenden, entspannenden und schützenden Wirkung hochgeschätzt. Seidenbetten laden sich kaum elektrostatisch auf, sie sollen zudem eine Schutzwirkung vor Erdstrahlen haben.
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Y Ylang Ylang
Die Blüten des auf den Philippinen und in Teilen Indonesiens heimischen Ylang-Ylang-Baumes verströmen einen betörend exotischen Duft. Das aus den Blüten der bis zu 20 Meter hohen Pflanze gewonnene Parfümöl war seit dem 19. Jahrhundert ein begehrter Rohstoff für die Parfümindustrie. Kombiniert mit hochwertigen Ölen wirkt Ylang-Ylang ausgleichend auf alle Hauttypen und hilft nachhaltig, der Hautalterung vorzubeugen.
Yakhaar
Yakhaar gleicht in der Natur den Wechsel von Frost und Hitze, Hagel, Schnee, Regen und Wind spielend ~ius. Das feine Unterhaar ist dem kostbaren Fell der Kaschmirziege zum Verwechseln ähnlich. Selbst ein Fachmann karin beide Haare nur schwer unterscheiden. Weil es zudem viel preiswerter ist, ‚mischen einige Hersteller stillschweigend Yak- und Kaschmirhaar (es wird viel mehr Yakhaar als Kaschmir importiert, jedoch kaum einmal deklarie. Die Wahl zwischen Yakhaar- und Kaschmir-decken ist eher eine Prestigefrage als eine Sache der Qualität. Das feine Unterhaar des Yakrindes eignet sich, wie l~aschmir, erstklassig für besonders leichte Zudecken mit hohem Wärmeeffekt. Deshalb fertigen wir auch Zudecken aus 100% reinem Yakhaar.
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