Wissenswertes über den schlaf – Schlafen ist erholsam, gesund und gratis.

 

Das Geheimnis des Schlafens, Was passiert eigentlich mit dem Körper und der Seele, wenn wir scheinbar untätig schlummern und träumen? Warum ist Schlafen so wichtig?

Etwa ein Drittel seines Lebens schläft der Mensch. Dieser hohe Anteil macht deutlich, wie bedeutend ein gesunder Schlaf für unsere Gesundheit: körperliche, geistige und psychische Wohlbefinden ist. Um im Schlaf Erholung zu erfahren, ist es unabdingbar, die Wichtigkeit eines gesunden Schlafes zu verstehen und ihn nicht nur als Notwendigkeit anzusehen. Priorisieren Sie Ihren Schlaf! Im Schlaf wird der Körper regeneriert macht schlau, strahlt Schönheit aus und ist viel bestlastbare. – Also nutzen Sie die erholsame Wirkung des Schlafes, und Ihrer Köper wird es Ihnen danken.

 

 Die verschiedenen Schlafphasen:

Das Geheimnis des Schlafes. Warum ist schlafen so wichtig? Was passiert im Schlaf mit uns? In wie viele Schlafphasen ist unser Schlaf eingeteilt? Was passiert in unserem Körper in den Schlafphasen oder Schlafstadien? Was passiert in den einzelnen Phasen? Welchen Schlafrhythmus führen wir jede Nacht aus? Richtig und gesund schlafen ist nur möglich, wenn man versteht, was während der Schlafenszeiten alles geschieht.

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Unser Schlaf ist in fünf Schlafphasen eingeteilt:

Einschlafphase

Als Schlafstadium I bezeichnet man die Einschlafphase. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um die ersten Minuten während des Einschlafens. Die Einschlafphase zeichnet aus, dass der Organismus immer weiter in die Beruhigung und Entspannung herabsinkt. Der Pulsschlag verlangsamt sich, die Atmung wird tiefer. Beruhigte Pulsschlaf hilft Stresshormone abzubauen. Einige Menschen empfinden die Einschlafphase als eine Zeit des Schwerwerdens, die traumähnlich wahrgenommen wird. Diese Schlafphase ist der Schlaf meistens sehr oberflächlich. Von daher weckt uns schon kleine Unruhe – und gleich sind wir sofort wieder hellwach und können oft nicht gleich wieder einschlafen.  Fazit:  Im ersten Stadium ist ein sehr leichter Schlaf.

Leichtschlafphase

Als Schlafstadium II bezeichnet man die Leichtschlafphase. In der Leichtschlafphase schlafen wir mit entspannten Muskeln und das Bewusstsein ist heruntergefahren. Die Hälfte des Schlafes macht die Leichtschlafphase aus. Fazit: In Leichtschlafphase sind wir entspannt.

Tiefschlafphase

Als Schlafstadium III bezeichnet man die Tiefschlafphase. Die Tiefschlafphase ist wichtig für unsere körperliche Regeneration und wir erholen uns dabei besonders gut. In diese Schlafphase schlafen wir tief und fest, wie ein Murmeltier! In diese Phase befinden wir uns in einer sehr tiefen Schlafphase, hier sind wir körperlich und geistig total entspannt. Experte sagen, dass diese Phase die wertvollste Erholung für unseren gesunden Schlaf ist. Den Schlafforschern haben die Tiefschlafphase in Schlafphase III und IV untergliedert.

REM-Phase

Als Schlafstadium IV bezeichnet man die Traumphase oder REM-Phase. Unser Schlaf bleibt von Einschlafphase bis in die Tiefschlafphase ziemlich im Balance. Die REM-Phase verdankt ihren Namen den schnellen Augenbewegungen, die für diesen Schlafabschnitt typisch sind. REM steht für Rapid Eye Movement – der Traumschlaf mit den schnellen Augenbewegungen und hyperaktiven Nervenzellen in der Großhirnrinde. Diese schnellen Signale sind in unserem Gehirn in dieser Phase so intensiv als wäre wir im Wachzustand. Nicht nur das Gehirn, sondern der Kreislauf kommt auch im Schwung, der Blutdruck, Puls und Atmung steigt. In diese Tiefschlafphase träumen wir am intensivsten. Viele Schlafforscher gehen davon aus, dass in der REM-Phase vor allem emotionale Sinneseindrücke, aber auch Informationen, verarbeitet werden und vor allem der Erholung des Nervensystems und der Psyche dient. Damit wir uns während des Traumes nicht verletzten, ist unsere Muskulatur in diese Traumphase fast wie gelähmt. Die Traumphase ist auch die ideale Phase zum Aufwachen, das ohnehin das Gehirn in diese Phase sehr aktiv ist. Dagegen wenn man aus der Tiefschlafphase vom Wecker brutal aufgeweckt wird, ist besonders schwerfällig und schlecht gelaunt.

Ablauf der Schlafphasen

Unser Schlaf durchläuft einem bestimmten Zyklus: Einschlafphase, Leichtschlafphase, Tiefschlafphase und REM-Schlafphase. Die verschiedenen Schlafphasen wiederholt sich bei einem gesunden Schlaf etwa bis zu sechs Mal pro Nacht. Bis heute ist immer noch ungeklärt, warum unser Körper die einzelnen Schlafphasen mehrmals durchlaufen. Die Leichtschlaf-Phase dauert zwischen ca. 60 Minuten. In dieser Schlafphase entspannt sich der Körper noch weiter, die Atmung und der Herzschlag verlangsamen sich. Die ersten und zweiten Schlafphasen nehmen mehr als 50 Prozent des Gesamtschlafes ein. Ein Schlafzyklus dauert ca. anderthalb Stunden. Während ca. fast eine Stunde auf die Einschlaf- beziehungsweise Leichtschlafphase fällt. Die Tiefschlafphase macht fast 40 Minuten dieses Stadium aus. Zu Beginnt der Nacht dominiert der Tiefschlaf, erst gegen Ende der Schlafenszeit befinden wir uns in der REM-Phase, anschließend bereiten wir uns aufs Aufwachen vor. Aus diesem Grund haben wir manchmal nach dem Aufwachen das Gefühl nur vage, bruchstückhafte Szenen von unserem Traum vor Augen, denn diese Phase liegt so nahe vom Aufwachen.

Braucht jeder Mensch genau die gleiche Menge Schlaf?

Ganz eindeutig „NEIN!“ Der deutsche durschnitt Schläfer geht um 23.04 Uhr zu Bett und wacht um 6.18 Uhr auf – nach gut sieben Stunden. Das ist optimal, denn wer zwischen sieben und acht Stunden schläft, lebt statistisch gesehen am längsten. Dann gibt es eine kleine Zahl an kurz- und lang Schläfer. Grundsätzlich gilt: Wer sich wohl fühlt, muss sein Schlafverhalten nicht ändern. Denn der Erholungswert definiert sich nicht über die Schlafdauer, sondern über die Qualität des Schlafes. Ihr individuelles Schlafbedürfnis lässt sich am besten im Urlaub feststellen, wenn man ohne Wecker nach Lust und Laune schlafen kann. Die Schlafdauer, lässt sich nach zwei bis drei Wochen herausfinden, diese entsprich dem Rhythmus der inneren Uhr. Die Schlafexperten geben zur Orientierungen an, welche Altersgruppe wie viele Stunden schlafen brauchen:

  • Babys sollen 14 – 15 Stunden Schlafen
  • Kleinkinder etwa 12 – 14 Stunden schlafen.
  • Schulkinder mindestens 10 – 11 Stunden schlafen.
  • Teenager nur noch 8 – 10 Stunden schlafen.
  • Erwachsener zwischen 7 – 9 Stunden schlafen
  • Senioren weniger als 7 Stunden

Wirbelnde Hormone :

Einige Körperfunktionen ruhen, andere erreichen erst nachts ihren Höhepunkt. Dazu gehört die Ausschüttung bestimmter Hormone. Das wichtigste davon ist Melatonin, das auch als „Schlafhormon“ bezeichnet wird. Es dirigiert den gesamten Schlaf-Wachrhythmus des Körpers. Sobald es dunkel wird, schüttet die Zirbeldrüse im Gehirn Melatonin aus.

Melatonin:

Es bewirkt, dass wir ruhig werden, und dass an besonders gestressten Zellen notwendige Reparaturen vorgenommen werden. Ohne Melatonin würden wir uns müde und abgeschlagen fühlen und wären anfälliger für Krankheiten und Allergien. Melatonin wirkt hohem Energieverbrauch, Blutdruck und Stresshormonen entgegen. Es unterstützt das Herz, denn es sorgt dafür, dass der Körper nachts untertourig arbeitet. Melatonin ist allerdings extrem lichtempfindlich: sobald helles Licht ins Auge fällt, leitet dieses die Lichtinformation an die Zirbeldrüse weiter, die sofort die Produktion beendet. Zu viele Lichtquellen wie Fernseher oder durchsichtige Gardinen, behindern die Ausschüttung von Melatonin, denn auch mit geschlossenen Augen fällt noch Licht auf die Netzhaut.

Wachstumshormone:

Weitere nachtaktive Botenstoffe sind die sogenannten Wachstumshormone. Diese sind für den Aufbau der Zellen unerlässlich, sie fördern Wachstum und Regeneration, erhöhen die Eiweißbildung und ermöglichen, dass Gewebeelemente ersetzt und energieliefernde Substanzen bereitgestellt werden. Wachstumshormone werden kurz vor dem Einschlafen für die erste Nachthälfte ausgeschüttet.

Kortisol :

Nach der „biologischen Mitternacht“ ab 3 Uhr nachts sorgt die Innere Uhr dafür, dass sich immer mehr Kortisol aus der Nebennierenrinde bildet. Kortisol stellt als Gegenspieler zum Melatonin Energie bereit, erhöht den Blutzuckerspiegel und minimiert den Eiweißumsatz. Es hemmt das Immunsystem und macht wach. Daher wird es auch als „Stresshormon“ bezeichnet. Morgens ist die Kortisolkonzentration im Blut am höchsten. Zuviel Kortisol kann sogar sichtbaren Schaden anrichten.

 

Wichtig ist der richtige Ort zum Schlafen.

Das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe und Entspannung.

Für eine gute Nacht und einen harmonischen Morgen.

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Achten Sie auf eine gute Schlafhygiene, um einen gesunden Schlaf zu fördern und Schlafstörungen zu vermeiden. Gesunder Schlaf ist sehr wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Wichtig ist es, am Abend auch ausreichend müde zu sein. Bewegen Sie sich daher tagsüber an der frischen Luft, nutzen Sie das natürliche Licht und gestalten Sie Ihren Tag aktiv. Dekorieren Sie Ihr Schlafzimmer möglichst reizarm und entfernen Sie störende Faktoren wie Bildschirme, sichtbare Uhren und Geräuschquellen. Lüften Sie noch einmal, bevor Sie ins Bett gehen, um die Luft im Schlafzimmer mit Sauerstoff anzureichern zu versorgen und die Temperatur auf 16 bis 18° Celsius zu senken.  Sorgen Sie für eine ausgeglichene Stimmung und sehen Sie sich bis zwei Stunden vor dem zu Bett gehen, keine aufreibenden Filme mehr an.  Finger weg von dem ständigen Gebrauch von Smartphone. Dieser raubt uns jede Nacht eine Stunde Schlaf, weil die Melatoninproduktion um bis zu 22% sinkt. Das kann unsere Schlafqualität beeinflussen und bis hin zur Schlaflosigkeit führen. Deshalb alle Geräte eine Stunde vor dem Schlafen ausschalten. Es ist sehr empfehlenswert, das Smartphone gar nicht erst mit ins Bett zu nehmen. Am Bestens sollen wir eine Stunde vor dem Schlafen gehen auf die Nutzung von Bildschirmen generell verzichten.

Anhaltender Schlafmangel hingehen lässt die Leistungsfähigkeit sowie die Energiereserven sinken. Im schlimmsten Fall kann Sie sogar Krank- machen – das haben wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Viele Erkrankungen sind mit Schlafstörungen verbunden.

Wenn Sie noch Fragen, kontaktieren Sie uns!

Zögern Sie nicht, Sie können uns ganz einfach anzurufen unter 089 – 89 40 87 30 oder eine Mail an uns zu schreiben unter: info@abc-matratzen.de und wir beraten Sie sofort und kostenlos – Ihr ABC – Matratzen München Team

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